Meet Patricia, Motion Designerin

Blick auf die Elbe, Franzbrötchen, Kaffee und ein netter Schnack. Könnte jemand besser in diese Hamburger-Szenerie passen als Patricia? Denn Sie ist nicht nur ständig auf der Suche nach dem besten Franzbrötchen in der Stadt und hat sich die Kunst der „Latte-Art“ selbst beigebracht, sondern ist als Motion Designerin auch seit 2019 Teil des Interone Teams.

Buchstäblich etwas bewegen.

Im Motion Design werden Bewegtbilder in der heutigen Zeit häufig mit Elementen aus Grafik-Design und Typografie versehen, um beeindruckende Bildwelten und Stimmungen zu kreieren. Und genau das ist es nach Patricia auch, was viele Kunden mittlerweile für sich entdeckt haben, selbst bei Projekten, bei denen man Motion Design nicht gleich vermuten würde.

Der Wunsch im Bereich Motion Design zu arbeiten kam bei Patricia relativ spät auf und führte sie an einigen Zwischenstopps vorbei. So ging Patricia nach dem Abschluss ihres Studiums des Kommunikationsdesigns für knapp zwei Jahre nach England, arbeitete dort in der Hotellerie und kellnerte. „Ich bin überzeugt davon, dass gerade diese zwei Jahre besonders wichtig für mein heutiges Ich waren. Zum einen weiß ich, wie es ist im Ausland zu leben und kann hinter dieses Abenteuer schon mal einen Haken setzen. Zum anderen aber habe ich dort auch erkannt, dass es nicht immer den einen linearen Weg geben muss.“

Zurück in Deutschland arbeitete Patricia zunächst als Grafikdesignerin und stellte dann schnell fest: „Das ist nicht zu 100 Prozent das, was ich machen möchte. Im Rahmen eines Praktikums in einer Agentur habe ich dann die Welt des Motion Designs kennengelernt – und bin in dem Bereich geblieben.“

Teamwork, Spaß und Challenges.

Womit für sie ein Job steht und fällt und was für Patricia auch die Interone ausmacht: die Kolleginnen und Kollegen. Denn in ihrer Arbeit hat Patricia verschiedenste Schnittstellen: UX/UI-Design, dem Social-Media-Team, den Content Creatives und vielen weiteren in Hamburg und München.

Was sie sonst noch an ihrem Job mag? Abwechslung und immer wieder neu gechallenged zu werden. „Ich könnte keinen Job machen, bei dem ich jeden Tag dasselbe mache“, sagt Patricia. „Das ist absolut nichts meins. Irgendwann würde ich mich langweiligen. Das Re-Branding von FreeNow war eines der ersten Projekte, das ich bei der Interone begleitet habe und das mir am meisten Spaß gemacht hat. Es hat viel von mir abverlangt, aber dadurch konnte ich auch weiter wachsen. Die Abwechslung kommt auch durch die verschiedenen Bereiche. Schnitt, Animation, Sounddesign und Colorgrading. „Soll ja alles schön aussehen und sich im besten Fall dann auch noch gut anhören.“

„Mein Schwerpunkt liegt in der Animation, da fühle ich mich am wohlsten“, sagt Patricia. Zusammen mit Lukas, der sich vor allem mit Filmschnitt beschäftigt, bilden die zwei ein eingespieltes Team, welches alle Bereiche rund um Bewegtbild bei der Interone abdecken kann. "Durch kleinere Inhouse-Produktionen habe ich mich aber auch schon in der Rolle der Tontechnikerin wiedergefunden", schmunzelt Patricia. Also man sieht, Motion Designer:in ist ein Beruf mit vielen Facetten.

Den Spirit weitergeben.

Die Leidenschaft für den Job, aber auch Menschlichkeit, die im Berufsalltag unabdingbar ist, möchte Patricia auch an Praktikantinnen und Praktikanten weitergeben. „Ich habe mich schon öfter mit dem Gedanken erwischt ‚Ey, so hast du auch mal angefangen und genau solche ‚Fehler‘ hast du damals auch gemacht.“ Lustig, so unterschiedlich ist man dann doch nicht, wenn man Sachen lernt.“ Und gerade, weil Patricia selbst bei Praktika nicht immer die benötigte Unterstützung bekommen und sich viel selbst beigebracht hat, möchte sie es heute anders machen. „Man soll im Praktikum schließlich in den Job reinschnuppern, Spaß haben und möglichst viele Facetten kennenlernen, um zu entscheiden, ob es der Beruf ist, den man machen will.“

Sei offen für Neues – und nimm dir deine „digitale-Auszeit“.

Auf die Frage hin, wo Patricia Inspiration für ihre Arbeit findet, lautet ihre Antwort schlicht: überall. „Manchmal laufe ich einfach nur durch die Straßen und sehe mir die Plakate oder Animationen am Straßenrand an oder wir teilen im Team Umsetzungsbeispiele, Kreationen von Künstlerinnen und Künstlern, die uns beeindruckt haben oder einfach eine Idee, die uns im Kopf rumschwirrt.“ Die eigentliche Herausforderung, so Patricia, sei nicht die fehlende Inspiration, sondern vielmehr die Schnelllebigkeit des Business. „Was heute neu ist, kann morgen schon total drüber sein, weil die Leute sich dran sattgesehen haben. Also muss man schnell reagieren und immer offen für neue Ideen oder Techniken sein.“

Wer nun meint, dass eine Motion Designerin wie Patricia auch privat ein „digitaler Nerd“ ist, der täuscht sich. Ihre Freizeit verbringt Patricia am liebsten mit ihrer Familie sowie Freund:innen und ist gerne unterwegs. „Um meine Batterien wieder aufzuladen, verbringe ich viel Zeit in meinem heimischen Mini-Urwald und kümmere mich um meine Pflanzen. Außerdem koche ich leidenschaftlich gerne und probiere auch da ein wenig Kreativität auszuleben. Oft geht das auch gut,“ schließt sie mit einem Grinsen ab. 

Join us.

Du möchtest mit Patricia und ihren Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten? Hier findest du unsere offenen Stellenanzeigen.