Mit neuen digitalen Spendenelementen heißt es beim SOS-Kinderdorf nun: Spenden statt Abbrechen.

SOS-Kinderdorf hilft seit über 70 Jahren erfolgreich Kindern in Not – hier zählt jede Spende. Doch der Spendenmarkt in Deutschland unterliegt einem demografischen Wandel. Traditionelle Stammspender sterben aus – und neue Spender kommen kaum nach. Die große Frage lautete also: Wie schaffen wir es, dass Menschen nicht nur viel einfacher in den Spendenprozess einsteigen, sondern diesen auch viel öfter abschließen? 

Unsere Antwort: Zeit für eine neue digitale Spendenerfahrung, die jüngere Nutzer zu mehr Spenden bewegt!

Die Herausforderungen.

SOS-Kinderdorf muss sich gegen eine Vielzahl an Konkurrenten behaupten, die alle um immer weniger Spender buhlen. Umso wichtiger ist es, Spendern in diesem großen Wettbewerb die eigenen Projekte einfach zugänglich zu machen und Transparenz zu zeigen. Dabei ist die Auswahl bei SOS-Kinderdorf, für welches Projekt, Patenschaft oder Lokalität gespendet werden soll, sehr komplex. Es gibt viele Spendenoptionen, unter denen sich der Nutzer erst zurechtfinden muss. Fakt ist: Je größer die Auswahl, desto schwieriger die Entscheidung. Das ernüchternde Resultat ist eine steigende Abbruchquote.

Digital und intuitiv muss das Spenden-Erlebnis zudem auch noch sein: Denn der jungen Zielgruppe ist es äußerst wichtig, den Erwartungen einer zeitgemäßen, digitalen User Experience gerecht zu werden. 

Die Idee. 

Wir führten neue digitale Spendenelemente für SOS-Kinderdorf ein, die zum einen die Spenden-Experience verbessern und zum anderen mehr Spendeneinnahmen generieren sollten, welche schließlich direkt in die verschiedenen Projekte für Kinder und Jugendliche einfließen würden.

Unsere Ergebnisse.

1. Erfolgreicher Spendenprozess.

Indem wir die neuen Spendenelemente entwickelten und den dreistufigen Prozess optimierten, sorgten wir für eine weitaus geringere Abbruchquote bei den Spendern. Bis Ende März 2020 reduzierten wir die Abbruchquote im Vergleich zu den vorherigen Jahren um 34 Prozentpunkte – gemessen auf Desktop, Mobile und Tablet. Damit sank die Abbruchrate von 87 % auf 53 %. Auf Desktop konnten wir die Abbruchquote von 71 % auf 44 % senken. Auch auf mobilen Endgeräten und Tablet reduzierte sich die Quote von 95 % auf 63 %.

2. Steigerung der Conversion.

Wir schafften es, deutlich mehr Spender zum Abschluss zu bewegen. Die Spendenabschlüsse stiegen
um 105,3 %. Damit generierten wir rund doppelt so viele Abschlüsse wie im Vergleichszeitraum.

3. Doppelt so viel Geld für Kinder und Jugendliche in Not.

Unsere Maßnahmen zahlten sich aus: Mit den neuen Spenden-Features der Website generierten wir im Betrachtungszeitraum rund 98,4 % mehr Spendeneinnahmen.